Datenschutzbedenken??!! 3 Tipps für (d)ein sicheres Smart Home

Datenschutz im Smart Home

Viele deutsche Haushalte verwandeln sich mittlerweile in ein Smart Home. Der aktuelle Umsatz in diesem Markt beträgt 3.643 Mio. Euro. Bis zum Jahr 2023 soll dieser auf 6.060 Mio. Euro steigen. Aufgrund des Trends der stärkeren Vernetzung im eigenen Zuhause muss sich auch mit dem Thema Datenschutz auseinandergesetzt werden. 

Generell sollte man sich bewusst machen, dass durch smarte Geräte vermehrt personenbezogene Daten in Umlauf gebracht werden. Dadurch, dass Smart Home Anwendungen in der Regel über das WLAN vernetzt sind, ist es notwendig dieses genügend abzusichern. Beispielsweise kann ein Passwort Generator genutzt werden, um ein zufälliges, komplexes und sicheres Passwort zu generieren. Ein weitere einfache Maßnahme ist es, den WLAN-Router regelmäßig automatisch zu updaten, um eventuelle Sicherheitslücken zu schließen. 

Datensicherheit im vernetzten Zuhause: Unsere 3 Tipps für ein sicheres Smart Home

Du willst deine personenbezogenen Daten im Smart Home schützen? Dann informier dich jetzt. Denn im Folgenden legen wir dir drei leicht umsetzbare Empfehlungen ans Herz, um dein Smart Home sicherer zu gestalten. 🔐

#Tipp 1: Achte auf die Datensammlung und -verwaltungseinstellungen deiner smarten Gadgets.

Bereits vor dem Kauf solltest Du dich informieren, welche Daten dein System erfasst und  wofür diese überhaupt genutzt werden. Überprüfe zuerst, ob die Daten nach europäischen Standards erfasst und inwieweit dritte Parteien einbezogen werden. In der EU greift nämlich die DSGVO, welche bei Smart Home Lösungen die Transparenz hinsichtlich Datenschutz erheblich vereinheitlicht. Mit der Verordnung sind Unternehmen an strenge Verbraucherrechte in diesem Bereich gebunden. ⚖️ 👩🏻‍⚖️👨🏼‍⚖️  
Weiterhin solltest Du dich darüber informieren, welche Einstellungen in der Software und/oder der App zum Gebrauch von erhobenen Daten möglich sind. In der Alexa App beispielsweise kann in den Einstellungen im Punkt “Alexa Datenschutz” die Nutzung von Sprachaufnahmen für die Entwicklung neuer Funktionen abgelehnt werden.
Zusätzlich ist es sinnvoll manuell zu überprüfen, welche Daten durch das smarte Gerät bereits gesammelt wurden – diese Daten werden sowohl vom Google Assistant als auch von Alexa in der jeweiligen App zur Verfügung gestellt. Beim Google Assistant findet man diese unter dem Menüpunkt “Meine Aktivitäten” und in der Alexa App unter “Aktivität”.

Google Assistant - Meine Aktivitäten
Google Assistant - Meine Aktivitäten
Alexa App

#Tipp 2: Stelle regelmäßige Updates für deine smarten Haushaltsgeräte sicher.

Nachdem Du dich darüber informiert hast, welche Daten durch dein smartes System erfasst werden und welche zahlreichen Einstellungen Du vornehmen kannst, solltest Du dich auch unbedingt mit Updates für deine smarten Anwendungen auseinandersetzen. Das klingt ziemlich banal – dennoch sind regelmäßige Aktualisierungen der Smart Home Systeme erforderlich, um eventuelle Sicherheitslücken zu schließen

Falls Du bei deiner Smart Home Einrichtung eher auf Systeme von bekannten Herstellern setzt, kannst Du auf Support und regelmäßige Sicherheits-Updates zählen – was hingegen bei kleineren No-Name-Herstellern teilweise nicht der Fall ist.

#Tipp 3: Verwalte Rechte in deinem Smart Home, um unberechtigte Datenzugriffe zu unterbinden. 

Zu Beginn unserer Zeit in der Smart WG haben wir uns öfters einen kleinen Spaß untereinander erlaubt und dem einen oder anderen einen kleinen Streich gespielt: das Licht im Zimmer ein- oder ausgeschaltet, Musik über die Sonos Box aus dem Nichts laufen lassen und vieles mehr. Doch was bei uns spaßig war, kann langfristig gesehen ganz schön nervig werden. Deshalb sollte ein Smart Home System insbesondere in einem vernetzten Haushalt mit mehreren Personen über eine Rechteverwaltung verfügen. Nur so kann der Zugriff auf entsprechende Funktion und Daten für jeden Einzelnen und dessen Devices angepasst werden. Damit kann niemand einfach auf die jeweiligen smarten Geräte des anderen zugreifen. 

Smart Home und Datenschutz – geht das? 

Viele unserer täglichen Interaktionen gehen mit Sicherheit einher, wie beispielsweise das Abschließen der Wohnungs- oder Autotür oder das Tragen eines Schutzhelms beim Radfahren. Klar, fühlen wir uns dadurch in irgendeiner Weise abgesichert, jedoch kann eine absolute Sicherheit nie gewährleistet werden – das Gleiche gilt auch im Smart Home Bereich. Dessen solltest Du dir vor dem Kauf eines smarten Gerätes bewusst sein und dich aus diesem Grund ausreichend über Datensicherheit deiner neuen Anschaffung informieren. Unsere drei Tipps geben dir hierfür schon mal einen ersten Input.

Hast Du dich vor diesem Artikel schon mit Datenschutz im Smart Home beschäftigt? Lass uns deine Anregungen zum Thema gern in den Kommentaren da!

Over and out! 🎤
Franzi & Florian

Franzi Giersemehl
Florian Franz

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