Unsere Burg-Wächter Alarmanlage

Wir sind eine WG in Berlin Kreuzberg, wohnen in einem Altbau und haben viele smarte Geräte, bei denen man schon auf eine hohe Summe kommt. An was wir dabei bisher noch nicht gedacht haben? Dass Einbrüche in Berlin keine Seltenheit sind und immer weiter steigen und gerade Altbauten ein beliebtes Ziel darstellen. Die Sicherheit ist also nicht nur im Eigenheim ein wichtiges Thema, sondern es betrifft gleichermaßen auch Mietwohnungen und so auch unsere Smart WG. Kurzerhand haben wir vor Neujahr beschlossen, dass wir eine Alarmanlage von Burg-Wächter kaufen. Was unser einmonatiger Test dabei ergeben hat, erfährst du in diesem Blogbeitrag!

BURGprotect Einrichtung Bewegungsmelder

Die Entscheidung fiel uns leicht …

Wir haben uns für das BURGprotect Set 2200 entschieden. Hierbei handelt es sich um ein Starterpaket für eine smarte, internetfähige Alarmanlage. Das Set beinhaltet eine Basisstation, zwei Fenster-/Türkontakte, einen Bewegungsmelder sowie eine kleine Fernbedienung. Für die Ersteinrichtung einer Wohnung ist das Set völlig ausreichend und ist ebenfalls im Vergleich zu anderen Systemen mit guten 200 € sehr günstig. Wir können so die Haustür, den Eingangsbereich und die Balkontür sichern. Da wir im 4. Stock wohnen müssen wir uns keine Sorgen machen, dass jemand durch andere Fenster in unsere Wohnung einsteigen könnte. Wenn man allerdings in einer Erdgeschosswohnung oder einem Haus lebt benötigt man sicherlich noch weiteres Zubehör und landet schnell bei Ausgaben um 800 – 1000 €.

Grundsätzlich lässt sich die BURGprotect Alarmanlage aber sehr einfach mit weiteren Geräten der gleichen Marke ergänzen. Zusätzlich angeboten werden z. B. Rauch-/Wassermelder, Erschütterungsmelder oder Überwachungskameras. Dies ermöglicht natürlich eine Anpassung an individuelle Bedürfnisse, wird aber schnell sehr kostenintensiv.

BURGprotect Einrichtung Base Ethernet

Einrichtung und Funktionen

Die Basisstation bildet die zentrale Steuerungseinheit des Systems. Insgesamt können bis zu 200 Geräte mit der Basis gekoppelt und verwaltet werden. In die Basisstation selbst ist eine 100 dB laute Alarmsirene integriert und man wird im Alarmfall umgehend per Push-Nachricht informiert. Zusätzlich besitzt die Station noch einen 2200 mAh Akku und einen Sim-Karten-Slot, um die Funktionen auch bei Strom-/Internetausfall gewährleisten zu können.

Zur Einrichtung muss die Basis an den Strom angeschlossen und per LAN oder WLAN mit dem Internet verbunden werden. Zudem benötigt man noch die dazugehörige BURGprotect-App.

Nach dem Download kann man die Basisstation auswählen und das verschiedene Zubehör mit Hilfe eines auf jedem Teil aufgedruckten QR-Codes hinzufügen. In unserem Fall waren die verschiedenen Geräte sogar schon an der Basisstation angemeldet und sie war deshalb praktisch direkt einsatzbereit. Wichtig ist, dass die Funktion der verschiedenen Geräte nicht vom Internet abhängig ist, da diese mit der Basisstation per Funk verbunden werden. Dadurch sollte aber eine Distanz von 50 m nicht überschritten werden.

Nach der Einrichtung müssen die verschiedenen Komponenten nur noch an der richtigen Stelle befestigt werden. Sowohl das Zubehör als auch die mitgelieferten Klebestreifen machen einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Zur reinen Abschreckung wäre allerdings noch ein einfacher BURGprotect-Aufkleber wünschenswert.

Screenshot BURGprotect App

Natürlich hat die Alarmanlage auch smarte Funktionen

Das smarte an der Alarmanlage ist, dass sie sich über eine App auf dem Smartphone konfigurieren lässt und darüber auch eine einfache Bedienung möglich ist.

Nachdem wir uns Konten in der App von der Burg-Wächter Alarmanlage angelegt haben konnte es gleich losgehen. Wenn man die App auf seinem Smartphone öffnet, ist am unteren Rand ein weiß hinterlegtes Feld zusehen, in dem die Modi der Alarmanlage schnell zu erkennen sind. Dort kann man die Alarmanlage in einigen Sekunden (un)scharf  stellen. Nachdem die Alarmanlage scharf gestellt ist, bekommen die anderen Mitbewohner eine Push-Nachricht auf ihrem Smartphone, dass die Alarmanlage aktiv ist. Das Ausschalten der Anlage funktioniert ebenso schnell und einfach. Bevor man also die Wohnungstür aufschließt, kann man mit einem Klick diese deaktivieren. Wenn die Anlage auf unscharf gestellt wird bekommen die Mitbewohner ebenfalls eine Push-Nachricht. In der App gibt es außerdem ein Ereigniss Protokoll, in dem unsere sämtlichen Testläufe aufgeführt werden. Im Ernstfall kann man so also auch noch lange danach nachvollziehen, wann ein Einbruch stattgefunden hat.

Neben den Modi “Scharf” oder “Unscharf” gibt es zusätzlich das “Home Szenario”. Diese Funktion ist dafür geeignet, dass wenn man zu Hause ist, nur ein Teil der Alarmanlage scharf gestellt wird. In unserem Fall werden dann nur die Kontaktsensoren an Andreas’ Balkon- und an der Wohnungstür scharf gestellt, weil durch die frei zugängliche Feuertreppe auf dem Balkon und der Altbautür ein einfacher Zutritt zu unserer Wohnung möglich ist und wir uns so trotzdem in der WG frei bewegen können. Als einziges ist somit der Bewegungssensor im Flur auf unscharf gestellt. Das Home Szenario ist jedoch auch frei konfigurierbar.

BURGprotect Einrichtung SIM-Karte

In der ersten Zeit haben wir die Anlage ohne SIM Karte genutzt, wodurch eine Internetverbindung und ein funktionierendes WLAN von Nöten war.  Durch das Einsetzten einer SIM Karte bekommen die Mitbewohner neben der Push-Nachricht auch eine SMS, wenn die Anlage scharf oder unscharf gestellt wird. Das hat den großen Vorteil, dass wenn der Strom abgeschaltet wurde und/oder das Internet nicht funktioniert, dann läuft die Anlage über den Akku und kann trotzdem eine SMS senden. Das Einpflegen der eigenen Handynummer in das System wird in der App vorgenommen und benötigt auch nicht viel Zeit. Dafür geht man in der App auf das eigene Profil und gibt unter der Rufnummer Einstellung die eigene Nummer ein. Anschließend wird eine Verifikationsnummer per SMS versendet, die dann in die App eingetragen wird. Neben dieser Benachrichtigung ist es auch möglich Nachrichten per E-Mail zu erhalten, wobei wir diese Funktion nicht nutzen.

Neben dieser wirklich simplen Einrichtung und Bedienung haben wir für aber auch zwei Nachteile erkannt:

Das erste Problem besteht darin, dass wenn der Strom tatsächlich ausgefallen ist, kann man die Anlage nur noch mit der Funkfernbedienung entschärfen. Hier wäre es wünschenswert diese auch per SMS zu deaktivieren. Blöd nur, wenn das Smartphone aus ist oder man es erst suchen muss und auch die Fernbedienung von einem der Mitbewohner weggelegt wurde.

Was es noch dazu nicht gibt und für uns den zweiten Nachteil ausmacht, ist ein integrierter Zeitplan, den man einstellen könnte, sodass die Alarmanlage nachts automatisch scharf gestellt ist. So haben wir es einmal beim Müll Rausbringen vergessen und uns wurde somit gezeigt, dass sie funktioniert auch wenn man nicht damit rechnet.

Was wir nicht getestet haben ist, wie lange der 2200 mAh Akku die Anlage am Leben hält bevor sie ausgeht. In der Produktbeschreibung der Base 2200 wird zumindest eine Laufzeit von acht Stunden versprochen. Wir finden es ausreichend, um einen normalen Stromausfall zu überbrücken.

BURGprotect Einrichtung Tuerkontakte

Fazit

Zusammenfassend müssen wir sagen, dass sich die Anschaffung des BURGprotect Sets wirklich gelohnt hat. Die Einrichtung ging sehr einfach und schnell und wie wir unschwer hören konnten hat sie bei jedem Test einwandfrei funktioniert. Unser größter Pluspunkt ist bei diesem Produkt, dass die Alarmanlage auch ohne Strom und WLAN funktioniert und somit bei Stromausfall die volle Sicherheit garantiert.

Hast du auch eine Alarmanlage von Burg-Wächter Zuhause und kannst vielleicht weiteres Zubehör empfehlen? Dann hinterlasse gerne einen Kommentar. Wir freuen uns!

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