Bewusster ernähren mit der fitbit App

Unsere Vorsätze für’s neue Jahr

Maren: “Um mich wohler und fitter zu fühlen, möchte ich mich wieder bewusster ernähren und aktiver sein.”

In den letzten beiden Blogbeiträgen haben dir Andreas und Timo von ihren Vorsätzen für das neue Jahr erzählt. Heute ist Maren an der Reihe und erzählt dir, was sie sich für 2019 vorgenommen hat und wie ihre fitbit Versa plus die zugehörige App dabei zum Einsatz kommen. 

Eigentlich ist es ja nichts neues: Jedes Jahr nimmt man sich etwas vor, was man auch das ganze Jahr über umsetzen könnte. Aber da wir nun neue smarte HelferInnen haben, dachte ich, ich stelle die fitbit App zusammen mit meiner fitbit Versa ein weiteres Mal auf die Probe. In den letzten Jahren hatte ich immer das Ziel abzunehmen, was mir nach spätestens 2 Wochen kein Spaß mehr gemacht hat. Viel Sport, wenig Essen und keine Schokolade. Wie kann das denn auch bitte Spaß machen? (Gute Tipps immer her damit!) Stattdessen habe ich dieses Mal beschlossen mich einfach etwas bewusster zu ernähren und aktiver zu sein, ohne viel Sport zu treiben und wöchentlich auf die Waage zu steigen.

Ich habe also angefangen wieder mehr Obst und Gemüse einzukaufen und mir nach einem langen Arbeitstag nicht immer nur Fertiggerichte warm zu machen. Noch dazu trage ich die Smartwatch fast rund um die Uhr, damit ich mein Aktivitätslevel immer im Blick habe. Am meisten achte ich hier auf die gegangenen Etagen, zurückgelegten Schritte bzw. Kilometer und die aktiven Minuten. Hierbei zählen die getrackten Minuten, bei denen mein Puls für mind. 10 Minuten erhöht ist und ich somit eine Aktivität ausübe. Da reicht schon ein Spaziergang zur nächsten U-Bahn oder zum übernächsten Supermarkt.

Um wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel ich und was ich am Tag essen sollte habe ich zusätzlich angefangen, meine Mahlzeiten und Snacks in die gekoppelte fitbit App einzutragen. Diese Funktion fand ich zunächst sehr intuitiv und benutzerfreundlich. Noch dazu werden sehr viele Lebensmittel bei einer normalen Suche angezeigt, sodass fast immer das richtige oder zumindest ein vergleichbares Produkt dabei war. Als ich es im nächsten Schritt ausprobiert habe, die Lebensmittel mit dem Barcode-Scanner einzutragen, wurde meine Begeisterung leider schon das erste Mal etwas getrübt. Produkte aus unserem Discounter an der Ecke hat er gar nicht erkannt, lediglich einige Markenprodukte wie z.B. Nutella haben funktioniert.

In einer Übersicht, was ich am Tag gegessen habe, werden jeweils die verschiedenen Mahlzeiten gruppiert angezeigt und wie viele Kalorien noch von meinem gesamten Verbrauch übrig sind. Noch dazu wird mir in einer anderen Übersicht angezeigt, wie die Verteilung der Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß) ist. Wie viel jeweils davon angemessen ist oder welche Lebensmittel optimal als Ergänzung wären, wird leider nicht auf Anhieb angezeigt. Erst als ich mir einen Blogbeitrag von fitbit durchgelesen habe, war ich etwas schlauer. Als benutzerfreundlich würde ich dies nicht mehr unbedingt bezeichnen. Und auch weitere Features wie eine Erinnerung oder kleine MotivationshelferInnen habe ich vergeblich gesucht. Genauso bei dem Eintragen der Getränke: Ich kann über sehr komplizierte Wege einstellen, wie viel ich am Tag trinken möchte und kann sehr einfach die Menge Wasser hinzufügen. Eine Erinnerung oder der optimale Tagesbedarf ist auch hier leider nicht integriert.

Fazit:
Jetzt neigt sich der Januar dem Ende zu und ich muss zugeben, dass ich zwar fast immer meine Smartwatch trage und auf die Schritte und aktiven Minuten achte, das Tracken der Lebensmittel allerdings schon nach kurzer Zeit wieder auf der Strecke blieb. Dafür ist die fitbit App einfach nicht ausgelegt. Ich habe das Gefühl, dass sie Vieles ein bisschen kann aber nichts von den Funktionen so richtig ausgereift ist. Für den Alltag reicht sie mir dennoch völlig aus, da der Fitnesstracker sehr gut funktioniert und ich auch ohne Kalorien zählen ungefähr einschätzen kann, was und wie viel ich essen sollte.

Und wie sieht’s bei dir aus? Hast du auch schon eigene Erfahrungen mit einer fitbit oder einem anderen Fitness-Tracker gemacht? Dann lass gerne einen Kommentar da, wir freuen uns!

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