Digital Detox – 3 Tipps um einfach mal abzuschalten

Heutzutage ist das Smartphone nicht mehr wegzudenken und das ist oftmals ja auch gut so. Aber diese ständige Erreichbarkeit und Informationsaufnahme birgt auch Nachteile und steigert besonders den Stresslevel. Und das kann wiederum langfristig zu Konzentrations- und Schlafstörungen führen. Gerade in unserer Smart WG bedienen wir den Großteil unserer Geräte mit unseren Smartphones und tragen es stetig bei uns. Ob am Esstisch, bei der Arbeit, neben dem Bett oder auch unterwegs. Deshalb haben wir die Sommerpause mal dazu genutzt etwas Abstand von unseren täglichen Begleitern zu bekommen und einfach das schöne Wetter zu genießen. Damit du auch mal etwas abschalten kannst und dir der sog. Digital Detox gelingt haben wir für dich die besten 3 Tipps mitgebracht.

Tipp 1: Analoge Alternativen
Das Smartphone ist ein Alleskönner. Es zeigt dir die Uhrzeit an und du stellst dir damit abends einen Wecker, damit du morgens gut rauskommst. Aber hat man das Smartphone beim Stellen des Weckers erstmal in der Hand schaut man doch nochmal kurz nach den neuesten Beiträgen auf Instagram oder Twitter und schon ist plötzlich doch wieder eine Stunde vergangen. Das ist nur eines von vielen Beispielen für die es auch analoge Alternativen gibt.

Stell dir doch mal wieder einen wirklichen Wecker auf den Nachttisch, der wirklich nur eine Funktion erfüllt: Ein Wecker sein. Oder benutze mal wieder eine Armbanduhr, um dich über die Uhrzeit zu informieren. Wenn du mit der U-Bahn fahren möchtest oder eine bestimmte Adresse suchst, schau einfach auf einen Stadtplan aus Papier (ja, sowas gibt es wirklich noch!) oder lies mal eine Zeitung, um dich über die neuesten Nachrichten zu informieren. Du siehst, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten dein Smartphone etwas weniger zu benutzen und dabei sogar dein Gedächtnis zu trainieren.

Tipp 2: Push-Benachrichtigungen deaktivieren
Fast jede App auf unseren Smartphones arbeitet mit Push-Benachrichtigungen. Ständig klingelt, vibriert oder blinkt unser Display auf. Davon wird man sehr schnell abgelenkt und der Blick landet wieder auf dem Smartphone. Dieses stetigen Signale versetzen uns praktisch in eine dauerhafte Alarmbereitschaft und wecken unsere Neugier. Aber gerade beim Arbeiten wird unsere Aufmerksamkeit hierdurch immer wieder unterbrochen und du musst deine Gedanken wieder neu sortieren. Schalte doch einfach mal deine Push-Benachrichtigungen auf stumm oder deaktiviere sie komplett. Bei Ersterem kannst du die Nachrichten dann auch noch im Nachhinein gezielt durchgehen und siehst direkt, ob du wirklich etwas wichtiges verpasst hast.

Bei manchen Apps macht es sogar Sinn diese komplett zu deinstallieren und die Inhalte über deinen Browser abzurufen. Das hat gleich zwei Vorteile: Zum einen erhältst du keine Push-Benachrichtigungen mehr und wirst nicht zwischendurch gestört, zum anderen ist der Weg über den Browser etwas schwieriger und du wirst die Inhalte vermutlich nicht mehr so häufig wie früher abrufen.

Tipp 3: Einfach mal ausschalten
Auch wenn das Smartphone gerade mal nicht klingelt, befinden wir uns trotzdem häufig in der schon angesprochenen Alarmbereitschaft aus Angst, das uns etwas entgehen könnte. Deshalb schauen wir zwischendurch immer wieder auf unser Smartphone, ob jemand schon geantwortet hat oder wir überprüfen kurz unsere E-Mails oder wir schauen wie das Wetter wird. Aber du musst nicht ständig erreichbar sein und eine Nachricht kann auch noch in zwei Stunden oder am nächsten Tag beantwortet werden. Eine Lösung dafür ist, einfach mal das Smartphone ausschalten.

Wichtig ist, dass du dir hierfür einen regelmäßigen Zeitplan erstellst. Das kann eine Stunde am Abend sein oder auch ein ganzer Tag in der Woche. Hauptsache das Smartphone ist in dieser Zeit aus. Das Gefühl ungelesene Nachrichten zu haben wirst du wahrscheinlich anfangs als komisch empfinden. Aber das schöne ist, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so wie du dich an die ständige Nutzung deines Smartphones gewöhnt hast, wirst du es auch mit dessen Abwesenheit tun und schon bald merken, das Digital Detox sehr befreiend sein kann.

Hast du diese Tipps schon mal ausprobiert und hat es funktioniert? Oder hast du vielleicht sogar noch weitere Tipps zum Digital Detox? Dann schreib uns gerne in den Kommentaren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.