Autor: SmartWG

Apple HomePod: Wie smart ist der Lautsprecher wirklich?

Apple HomePod: Wie smart ist der Lautsprecher wirklich?

Wir haben in der letzten Zeit ein bisschen Nachwuchs bekommen was unsere smarten Geräte angeht und möchten euch in den kommenden Wochen sowohl den Apple HomePod mit Siri als auch den Google Home mit Google Assistant etwas näher vorstellen, um die smarten Lautsprecher danach ebenfalls mit unserer längsten Mitbewohnerin Alexa gegenüberzustellen und zu vergleichen. Heute möchten wir dir mehr über unsere Erfahrungen mit dem Apple HomePod berichten.

Ein gutes Jahr ist nun vergangen seit der smarte Lautsprecher von Apple Einzug in die deutschen Wohnzimmer erhielt. Der HomePod wurde am 18. Juni 2018 hier zu Lande eingeführt und ist der erste interaktive Lautsprecher des Unternehmens. Laut Hersteller wurde bei dem Gerät besonders Wert auf eine gute Verarbeitung und sehr guten Klang gelegt, das heißt der Lautsprecher soll vor allem Musikliebhaber ansprechen.

Einrichtung und Installation des HomePods
Die erste Einrichtung des Apple HomePods gestaltet sich tatsächlich wie versprochen sehr nutzerfreundlich. Schon beim Auspacken fällt uns auf, dass außer dem Lautsprecher mit einem fest verbauten Stromkabel lediglich noch eine Mini-Bedienungsanleitung beiliegt. Mehr nicht. Außerdem sind wir sehr verwundert über das durchaus sehr hohe Gewicht des Speakers. Ansonsten wirkt der HomePod von der Verarbeitung her sehr gut, aber er erinnert ein wenig an ein Dinosaurier-Ei. Alles Geschmacksache.

Danach schließen wir das Stromkabel des Lautsprechers an und dieser signalisiert uns mit einem leuchtenden, sich bewegenden Punkt auf der Sensoroberfläche, dass er nun eingeschaltet ist. Die weitere Einrichtung muss dann mit einem iPhone oder iPad durchgeführt werden. Und hier sind wir beim ersten großen Nachteil, den wir allerdings von Apple auch nicht anders erwartet haben. Es ist zwingend ein iOS-Device zur Einrichtung nötig, das heißt wiederum, man käme hier mit einem Android-Smartphone nicht mehr weiter. Auch die Einrichtung über macOS ist ebenfalls nicht möglich.

Hat man dann aber ein iPhone zur Hand öffnet sich automatisch ein Menü zur Konfiguration des Lautsprechers. Dies passiert mit Hilfe der Home-App. Falls diese nicht installiert sein sollte, wird man während des Prozesses dazu aufgefordert. Mit ein paar wenigen Schritten gelangt man schnell zur erfolgreichen Einrichtung und kann sich danach mit Musik beschallen lassen. In unserem Fall hat das keine fünf Minuten gedauert. Großer Pluspunkt.

Musikgenuss?
Siri schlägt uns direkt vor mal in Apples hauseigenen Radiosender Beats 1 reinzuhören und das Angebot nehmen wir an. Und sind auf den ersten Ton begeistert. Was für ein Bass? Der Klang ist für den relativ kleinen Lautsprecher wirklich schon großartig und sehr voll. Das haben wir so nicht erwartet. Allerdings muss man viel Bass auch mögen. Bei weiteren Songs haben wir festgestellt, dass der Klang des HomePods teilweise doch einfach zu wuchtig ist. Leider hat aber auch hier keine Einstellungsmöglichkeiten um den Equalizer des Lautsprechers anzupassen, typisch Apple, man muss ihn so nehmen wie er ist.

Beim Versuch unseren Lieblingsradiosender auf TuneIn oder unsere Playlist von Spotify mit Hilfe von Siri wiederzugeben scheitern wir leider ebenfalls. Es geht nicht. Der Lautsprecher unterstützt bei der Sprachsteuerung momentan nur iTunes und Apple Music. Wir können zwar den Weg über unser Smartphone gehen und die Musik über Airplay auf den Lautsprecher bringen, aber das macht ihn nicht smarter als einen normalen Bluetooth- bzw. W-LAN-Speaker. Und auch hier haben wir wieder dieses eine Problem: Nur iOS-Geräte unterstützen die Wiedergabe über AirPlay. Der HomePod besitzt zwar eine Bluetooth 5.0 Schnittstelle, diese wird von Apple aber nicht für Devices außerhalb des Ökosystems zugänglich gemacht.

Sprachsteuerung mit Siri
Grundsätzlich funktioniert die Sprachsteuerung mit Siri aber ganz gut. Sie reagiert wie gewohnt auf “Hey Siri”, erkennt meistens das Gesagte und kann ebenfalls mit verschiedenen Formulierungen zur Steuerungen von smarten Geräten umgehen. Allerdings können natürlich nur die Geräte mit dem HomePod und Siri gesteuert werden, die HomeKit-kompatibel sind und erfolgreich in der Home-App installiert wurden. Hier gibt es auch keine Möglichkeit weitere Geräte aus anderen Systemen einzufügen. In unserem Fall können wir eine Vielzahl unserer smarten Geräte wie z. B. unsere smarten Steckdosen nicht mit Siri steuern.

Fazit
Der smarte Lautsprecher von Apple macht einen sehr wertigen Eindruck und hat schon einen sehr guten Klang. Bei dem stolzen Verkaufspreis von 329 € sollte er das auch. Allerdings sind die Einstellungsmöglichkeiten wie häufig bei Apple sehr stark eingeschränkt und man hat sehr wenig Anpassungsspielraum. Zusätzlich ist der Lautsprecher eigentlich nur für Leute empfehlenswert, die sich sowieso schon im Apple-Universum bewegen, da Nutzer anderer Betriebssysteme wie Android fast nichts mit dem Gerät anfangen können. In jedem Fall gibt es weitaus günstigere Lautsprecher um sein Smart Home per Sprache zu steuern und das dann sogar noch wesentlich flexibler und individueller. Und auch wenn der HomePod besonders Musikliebhaber ansprechen möchte, ist es schon wirklich sehr enttäuschend, dass bisher ausschließlich das hauseigene Streamingmodell Apple Music unterstützt wird.

Hast du auch einen Apple HomePod bei dir zu Hause stehen und hast vielleicht ganz andere Erfahrungen damit gesammelt? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

Die neuen E-Scooter in Berlin: Circ und Voi im Test

Die neuen E-Scooter in Berlin: Circ und Voi im Test

Seit knapp einer Woche gehören sie zum Berliner Straßenbild: Die neuen E-Scooter. Mehrere Anbieter der smarten Tretroller haben nun die Betriebserlaubnis vom Kraftfahrtbundesamt erhalten und haben angefangen ihre Roller in der ganzen Stadt zu verteilen. Bislang sind es nur ein paar hundert, aber alle Anbieter möchten ihre Flotte in den kommenden Wochen wesentlich vergrößern. Die E-Scooter werden vor allem an Tourihotspots wie z. B. am Alexanderplatz oder am Brandenburger Tor aufgestellt und bis jetzt gibt es auch noch keine Mengenbegrenzung. Zu den Verleihern gehören neben Lime und Tier das Berliner Unternehmen Circ und die skandinavische Firma Voi. Die Einführung der E-Scooter wird von vielen sehr skeptisch betrachtet und schon jetzt sind sie vor allem in Mitte und Kreuzberg nicht mehr zu übersehen. Klar, dass auch wir diese smarten Flitzer mal genauer unter die Lupe nehmen!

Nach den bisherigen gesetzlichen Vorgaben dürfen die E-Scooter bis zu 20 km/h fahren und die Fahrer müssen mindestens 14 Jahre alt sein. In den beiden von uns getesteten Apps wurde aber ein Alter von 18 Jahren zur Benutzung gefordert. Allerdings musste man dies bei der Registrierung nicht nachweisen, ein Klick auf die Checkbox hat gereicht. Außerdem darfst du nur auf dem Radweg oder auf der Straße, wenn es keinen Radstreifen gibt, fahren. Aber dabei ist große Vorsicht geboten, denn das ist gerade in Berlin (aus Erfahrung) richtig gefährlich. Ebenfalls gibt es bestimmte Verbots- und Abstellzonen, die in den Apps angezeigt werden. Diese sind in Berlin zum Beispiel die Museumsinsel oder der Tiergarten. Tragischerweise gibt es bisher auch noch keine Helmpflicht beim Fahren dieser Scooter. Aber bitte setz trotzdem lieber einen auf und beachte, dass wir diesen kurzen Test behutsam und mit Bedacht durchgeführt haben!

Circ und Voi im Test
Insgesamt haben wir uns die Apps von Lime, Tier, Circ und Voi heruntergeladen, haben aufgrund der Anzahl und Entfernung der Roller aber nur die beiden Anbieter Circ und Voi getestet. Die Anmeldung und Einrichtung war bei beiden sehr ähnlich und identisch zu anderen Anbietern im Sharing-Segment. Das heißt, du lädst dir die App herunter, registrierst dich mit deiner E-Mail-Adresse, hinterlegst ein Zahlungsmittel und schon werden dir in der App auf einer Karte die verfügbaren Scooter angezeigt.

Auffällig ist hier, dass das Berliner Geschäftsgebiet von Circ im Moment noch sehr klein und zentral ausfällt. Bei Voi hingegen ist es schon wesentlich größer. Die Anzahl der E-Tretroller ist aber mit derzeit circa 100 Stück relativ gleich. Beim Vergleich der Kartenansichten schneidet Voi schlechter ab, da die Straßen extrem schlecht zu erkennen sind. Circ greift hier auf Google Maps zurück, was uns direkt vertraut vorkam.

Und los geht’s mit der Ausleihe!
Bei beiden Anbietern wird mit einem Klick der Akkustand sowie der Preis angezeigt, der bei beiden identisch ist: Die Entsperrung der E-Scooter kostet 1 € und jede Minute 0,15 €.  Den Voi E-Scooter entsperrt man in dem man den QR-Code abgescannt. Bei Circ wird der ausgewählte E-Scooter durch das Nach-Rechts-Wischen in der App entriegelt. Hier ist es möglich auch von zu Hause aus diesen zu entriegeln. Das kann ganz praktisch sein, da bei keinem der beiden von uns getesteten Anbieter eine Reservierung der Scooter möglich war. Allerdings läuft mit dem Entriegeln auch die Mietzeit zu den erwähnten Kosten. 

Aussehen vs. Funktionalität
Kommenen wir nun zu den optischen Unterschieden der beiden Anbieter. Unser erster Eindruck war, dass der Voi E-Scooter durch seine knallige Farbe wesentlich stylischer aussieht. Wenn nun auf die Ausstattung achtet, sieht man, dass er einen Gashebel, eine Klingel, eine Hebelbremse und eine Hinterradbremse besitzt, die mit dem Fuß steuerbar ist. Die Hinterradbremse ist sehr praktisch, da man diese noch von normalen Cityrollern kennt.

Der Circ wirkt etwas billiger als der Vio, hat aber dafür viele praktische Funktionen. Die Halterung für das Smartphone, worüber das Navi laufen kann ist sehr hilfreich, vor allem mit dem USB-Port im Lenker, wodurch das Handy während der Fahrt nicht an Akku verliert. Außerdem sehr praktisch ist die Flaschenhalterung, was gerade für die heißen Sommertage ein großer Pluspunkt ist.

Safety first? Wohl eher nicht.
Die E-Scooter beider Anbieter haben zwar Licht, aber keine Blinker. Das hat zur Folge, dass beim Abbiegen keine Möglichkeit besteht sich bemerkbar zu machen. Jetzt denkst du bestimmt: Beim Fahrradfahren gebe ich doch auch einfach ein Handzeichen?! Beim Tretroller hat sich das als äußerst gefährlich erwiesen, da das Lenken und Bremsen mit einer Hand bei dem Tempo gar nicht so leicht war. Die Höchstgeschwindigkeit von circa 20 km/h kam uns sehr schnell vor, besonders bei dem Voi. Trotz der Federung, die beide E-Scooter besitzen, ist bei jeder Bodenwelle und Unebenheit eine hohe Aufmerksamkeit nötig. Noch dazu ist der Gashebel nicht wie bei Rollern oder Motorrädern ein Drehgriff, sondern ein Hebel, den man mit dem rechten Daumen nach unten drücken muss. Dies führt dazu, dass ein komplettes Umgreifen des Lenkers nicht möglich ist und die Kontrolle über den E-Scotter weiter abnimmt.

Nun zum Fahrgefühl
Beim ersten Versuch ist sofort aufgefallen, dass ein Anstoßtritt, wie man es von einem gewöhnlichen Tretroller kennt, ausreicht, damit der Elektromotor den gedrückten Gashebel annimmt und beschleunigt. Beide E-Scooter haben innerhalb weniger Sekunden ihre maximale Geschwindigkeit von 20 km/h erreicht. Das Beschleunigen war zwar nicht ruckartig aber dennoch zügig, dass man sich schon gut am Lenker festhalten musste. Besonders bei den ersten Fahrten war es sehr wackelig, hat zugegebenermaßen nach ein paar Runden aber auch Spaß gemacht, die unbefahrene Gasse hoch und runter zu düsen. Andreas’ Blick sagt da alles, oder? 😉 Das Fahrgefühl wurde zwar besser aber trotzdem nicht viel sicherer. Dabei muss man zwischen den E-Scootern der  beiden Anbieter etwas differenzieren. Circ, der zunächst etwas billiger wirkte, war wesentlich stabiler, was auf eine andere Bereifung, das höhere Gewicht oder einfach die Verarbeitung zurückzuführen werden könnte. Der stylische Voi machte hingegen einen sehr klapprigen Eindruck und knatterte sogar etwas beim Fahren.

Die Bremsen greifen bei beiden Scootern so stark, dass man sich erschreckt, verunsichert wird und direkt merkt, wie schnell man die Kontrolle bei einer Vollbremsung verlieren könnte. Erschreckend war auch der große Wendekreis der beiden E-Scooter. Ein einfaches Drehen wurde somit zu einer Herausforderung, damit man auch hier keinen Verkehrsteilnehmer oder Fußgänger behindert.

Fazit
Sind die kleinen smarten Flitzer nun Fluch oder Segen? Wir denken und befürchten eher Ersteres. Zugegeben, der kurze Test hat tatsächlich Spaß gemacht und es war lustig die neuen E-Scooter mal auszuprobieren. Allerdings hat man schnell gemerkt, dass die Tretroller keine hohe Sicherheit bieten und man anderen Verkehrsteilnehmern schnell hilflos ausgeliefert sein kann und Unfälle schnell passieren und gerade ohne Helmpflicht böse enden können. Das heißt, für den Alltag sind die E-Scooter für uns völlig nutzlos und keinesfalls sinnvoll. Außerdem ist der Preis ist im Vergleich zu Fahrrad- und Rolleranbietern sehr hoch und wir würden eher wieder auf die zuvor getesteten Jump-Bikes oder Coup-Roller zurückgreifen!

Unser Tipp: Da wir auch sehr gespannt waren, wie sich die neuen Flitzer fahren lassen, probier es einfach mal aus und überzeug dich selbst. Aber bitte bitte, wenn du das im Berliner Straßenverkehr vorhast, setz deinen Helm auf! Wir haben es nämlich selbst unterschätzt und sind, bis auf Maren, die sich für 10 m auf die vielbefahrene Straße gewagt hat, ausschließlich in Gassen oder Straßen ohne viel Verkehr umher gedüst.

Wenn auch du diese E-Scotter schon einmal ausprobiert und eine klare Meinung dazu hast, lass es uns gerne in einem Kommentar wissen!

Nie wieder Wertsachen suchen mit MYNT

Nie wieder Wertsachen suchen mit MYNT

Wer hat nicht schon einmal den Schlüssel oder das Handy gesucht, das Portemonnaie verlegt oder die Handtasche irgendwo liegen lassen? Und wer hat nicht auch schon einmal gesagt, dass er eigentlich mal einen Pieper oder GPS-Tracker zum Wiederfinden bräuchte? Uns passiert das leider öfter als uns lieb ist. Umso mehr haben wir uns gefreut, als wir von MYNT erfahren haben. Was das genau ist und wie es in unserem Test funktioniert hat, möchten wir dir heute berichten.

Was ist MYNT?
Der MYNT ES ist ein kleiner, smarter GPS-Tracker der Firma Slightech. Er ist sehr leicht und sieht aus wie ein handelsüblicher Schlüsselanhänger. Trotz des komplett aus Plastik gefertigten Gehäuses macht der Tracker einen relativ wertigen Eindruck. Die eingelegte Knopfzellenbatterie soll laut Hersteller bis zu 12 Monate halten und man kann diese auf jeden Fall selbst austauschen. Das ist definitiv ein großer Vorteil, da man den Tracker so langfristig verwenden kann.

Im Gegensatz zu vergleichbaren GPS-Trackern kann der MYNT ES sich mithilfe von Bluetooth mit einer dazugehörigen App verbinden und auf diese Weise gesteuert werden. Das ist auf der einen Seite ganz praktisch, aber auf der andere Seite ist der Tracker ohne die App auch völlig nutzlos. Die kostenfreie App von MYNT soll angeblich für iOS, Android und macOS verfügbar sein, auf jeden Fall wirbt der Hersteller damit. In unserem Test konnten wir aber lediglich eine App für’s iPhone finden. Das heißt, Andreas kann nun mit seinem Android-Smartphone überhaupt nichts mit dem Tracker anfangen. Hier wurden also falsche Angaben des Herstellers gemacht.

Einrichtung des MYNT
Nachdem die App auf dem iPhone installiert und geöffnet wurde wird man erstmal dazu aufgefordert einen kostenlosen Account bei Slightech zu erstellen. Da stellt sich die Frage, warum brauche ich eigentlich einen Account? Ich möchte doch nur meine Tracker in der App einrichten. Prinzipiell ist die Idee in Ordnung. Die hinzugefügten Tracker werden in dem Konto gespeichert und man kann die App auf jedem anderen Device downloaden und hat dann Zugriff auf seine eingerichteten Tracker. Das wäre natürlich toll für unsere WG. Allerdings kann ein Account jeweils nur auf einem Gerät aktiv sein. Das heißt, wenn Timo jetzt auf seinem Smartphone eingeloggt ist und Maren sich dann auf ihrem Smartphone mit demselben Account einloggt, wird Timo automatisch ausgeloggt. Das ist natürlich gar nicht gut und vor allem nicht smart.

Hat man sich dann einmal eingeloggt, kann man tatsächlich sehr schnell seinen MYNT-Tracker in der App einrichten, in dem man den Knopf auf dem Gerät drückt und per Bluetooth verbindet. Bei der Einrichtung des Trackers kann man dann angeben, um welchen Gegenstand es sich handelt, wie z. B. Schlüssel, und ebenfalls ein Foto als Icon hinterlegen. Außerdem kann man bestimmte Einstellungen für eine sog. „Loss Prevention“ festlegen. Achja, die App ist ausschließlich in Englisch. Das ist nicht weiter schlimm, sollte man aber wissen. In diesen Einstellungen kann festgelegt werden, dass der Tracker einen Sound abspielt, wenn dieser für eine bestimmte Anzahl an Sekunden nicht mehr mit dem Smartphone gekoppelt ist oder dass das Smartphone selbst einen Sound ausgibt.

Funktionen des MYNT ES
Wenn der Tracker mit der App verbunden ist, kann man dort die noch vorhandene Batteriekapazität des Trackers und die Distanz erkennen. Zusätzlich speichert die App immer den letzten bekannten Ort an dem der Tracker zuletzt verbunden war. Das sollte auf jeden Fall so sein. In unserem Test hat die App noch den letzten Standort um 22 Uhr vom Vortag angezeigt, obwohl wir schon den ganzen Tag mit dem Tracker verbunden waren. Es ist also unklar mit welchem Zeitintervall die App den letzten Standort sichert, aber mehr als 12 Stunden sind es definitiv.

Aber das Wichtigste: Man kann aus der App heraus das Klingeln des Trackers starten. Der Ton ist ausreichend laut und auch sehr nervig, aber das ist in diesem Falle ja fast positiv zu werten. Andersherum hat man auch die Möglichkeit mit einem Klick auf den Button des MYNT das Smartphone klingeln zu lassen. Diese Funktionen haben in unserem Test eigentlich sehr zuverlässig geklappt mit einem riesigen Nachteil: Die App muss immer geöffnet sein, ob aktiv oder im Hintergrund ist egal, aber ansonsten passiert gar nichts und der Tracker wird noch nicht einmal verbunden.

Außerdem bietet die App noch weitere Zusatzfunktionen. Man hat z. B. die Möglichkeit einen Tracker als verloren zu melden und soll dann benachrichtigt werden, wenn sich ein anderer User der sog. Community in Funkreichweite des verlorenen Trackers befindet. Dies haben wir in unserem Test nicht ausprobiert. Allerdings baut diese Funktion auf starken Netzwerkeffekten und vielen Usern auf und wir vermuten, dass der kleine Tracker noch nicht im Ansatz so verbreitet ist, dass diese Funktion sinnvoll wäre.

Fazit
Die Idee eines smarten, kleinen Trackers ist im Grundsatz sehr gut und der MYNT ES ist tatsächlich sehr praktisch, um ihn vor allem an einem Schlüsselbund aber auch an anderen Wertsachen zu befestigen. Zudem sieht er noch ganz gut dabei aus. Allerdings sind die meisten Funktionen einfach noch nicht ausgereift und viele zusätzliche Einstellungen eher irritierend als nutzbringend. Bei dem aufgerufenen Preis von 19,99 € für einen Tracker würden wir ihn momentan eher nicht weiterempfehlen.

Hast du vielleicht auch schon Erfahrungen mit dem MYNT ES oder anderen smarten GPS-Trackern gemacht? Dann lass uns gerne einen Kommentar da!

Smarte Apps für’s Office

Smarte Apps für’s Office

Unseren Arbeitstag verbringen wir meist im Homeoffice. Das ist zwar vom Grundsatz her entspannter aber nichtsdestotrotz ist und bleibt es Arbeit am Schreibtisch bzw. im Co-Working-Space. Da wir hier schon einige Zeit verbracht haben und uns selbst den Arbeitsalltag so einfach wie möglich gestalten möchten, haben wir ein paar Apps in Gebrauch, von denen auch du profitieren kannst! Deshalb stellen wir dir in diesem Beitrag die drei hilfreichsten Apps vor, die für uns aus dem Büroalltag nicht mehr wegzudenken sind.

Digitale Projektplanung mit Trello
Gutes Teamwork ist im Arbeitsalltag einer der wichtigsten Faktoren, genauso ist auch bei uns.  Ob wir gemeinsam am Blog arbeiten oder in unseren Projekten mit unseren Kollegen, ist die Aufgabenverteilung sowie die Organisation im wahrsten Sinne das A und O. Genauso wichtig ist es auch, eine Übersicht über seine eigenen To-Do`s zu haben. Deshalb wollen wir euch eine App zur Organisation des Berufs- oder Lebensalltags vorstellen. Schon im Studium haben wir angefangen mit Trello zu arbeiten und zwar, weil es mithilfe von virtuellen Boards, Listen sowie Karten das Organisieren und Priorisieren von Aufgaben in Gruppenarbeiten vereinfacht hat. Trello gibt es als App für das Smartphone sowie für den Computer, aber ebenfalls als Web-App.

Wie funktioniert Trello?
Zunächst ist es wichtig zu wissen, was mit einem Board gemeint ist. Bei Trello ist ein Board quasi ein Projekt. Das bedeutet, dass jede Gruppenarbeit ihr eigenes Board haben kann oder in einem Unternehmen zum Beispiel jeder Bereich, wie Marketing oder Controlling. Zu einem Board können immer mehrere Personen eingeladen werden. Bei uns in der Smart WG haben wir zu dritt zum Beispiel ein Board, das nur für Blogbeiträge genutzt wird. Das Board kann farblich oder grafisch ebenfalls angepasst werden.

Auf einem Board können Listen erstellt werden. Diese bestehen meist aus einer Zielstellung und den dafür zu erledigenden Aufgaben. Diese Aufgabenpakete werden in der Liste als Karten bezeichnet. In den einzelnen Aufgaben der Karten können Teammitglieder hinzugefügt, Checklisten erstellt und Fristen gesetzt werden. Die Checkliste kann abgehakt werden, wenn die Aufgabe erledigt ist und somit hat man immer eine gute Übersicht. In den einzelnen Karten gibt es auch noch eine Kommentarfunktion sowie die Möglichkeit, Daten auszutauschen, was einen das gemeinsame Arbeiten sehr erleichtert.

In Trello kann das Kanban-Prinzip angewendet werden, in dem du zum Beispiel drei Listen erstellst, wie „Zu Bearbeiten“ , „In Bearbeitung“ und „Erledigt“, und diese von links nach rechts bearbeitest. Dies hat zur Folge, dass der Arbeitsprozess strukturiert und für jeden nachvollziehbar dargestellt werden kann. Des Weiteren können die Listen zur weiteren Übersichtlichkeit priorisiert werden. Trello bietet zudem noch die Möglichkeit Tools zu integrieren und somit den Workflow weiter zu verbessern. Unter anderem kann Google Drive, Slack, Visio oder auch ein Kalender eingebunden werden.  Zusätzlich stellt Trello auf ihrer Website Vorlagen von Boards für unterschiedliche Bereiche, wie Marketing, Programmierung, Startups oder persönliche Produktivität zur Verfügung.

In unserem Lebensalltag in der Smart WG und in unseren Projekten ist Trello mittlerweile unverzichtbar geworden. Dennoch funktioniert Trello nur dann, wenn alle Mitglieder dafür aufgeschlossen sind und kontinuierlich mit der App arbeiten.

Dokumente per App einscannen mit Adobe Scan
Du kennst es bestimmt auch: Du hast eine Zeitschrift oder ein Buch zuhause liegen, möchtest davon aber eine oder mehrere Seiten schnell einscannen bzw. als PDF digital verfügbar haben, hast aber keinen Drucker oder möchtest diesen komplizierten Weg nicht gehen. Und Fotos müsste man erst auf den Laptop ziehen, dann umwandeln und extra abspeichern. Ein Work-Around, der nicht unbedingt smart und effizient ist. Diese Situation kennen wir momentan während unserer Masterthesis zu gut. Wenn du auch solche Momente erlebst, wird dir diese App mit Sicherheit helfen.

Mit Adobe Scan kannst du sehr schnell und einfach analoge Dokumente mit der App abfotografieren und direkt als PDF einscannen.

Und so einfach geht’s:
Wenn du die AdobeScan-App aus dem App- oder GooglePlay-Store heruntergeladen hast, musst du nur den Zugriff auf die Kamera akzeptieren und schon sucht die App automatisch nach einem Dokument. Hier kann man auch des Weiteren einstellen, ob ein Whiteboard, ein Formular oder eine Visitenkarte eingescannt werden soll. Wenn du nun eine Buchseite mit der Kamera anvisierst, erkennt die App automatisch den Text- oder Bildbereich, den man selbst noch anpassen kann. Im nächsten Schritt werden die Verzerrungen entfernt und es können noch einzelne Änderungen vorgenommen werden, bevor man es als PDF speichern kann.

Während unseren ausgiebigen Recherchen zu unserer Masterarbeit kam diese App schon häufig zum Einsatz und wir sind wirklich überzeugt und können sie nur wärmstens weiterempfehlen! Ach übrigens: Dropbox hat auch eine ähnliche Funktion, mit der du aus der App heraus z. B. Fotos oder Audioaufnahmen aufnehmen kannst, die dann auch direkt als PDF oder mp3-Datei abgespeichert werden. Dazu klickt man einfach in der App unten auf “Erstellen”. Wenn du also eh häufig mit Dropbox arbeitest, könnte dies auch ein hilfreiches Feature sein, was dir bisher vielleicht gar nicht aufgefallen war.

Mehr Sicherheit mit Passwort-Managern
Fast jeder Internetnutzer hat heutzutage mehrere Accounts auf unterschiedlichen Websites, du bestimmt auch! Um eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten ist es wichtig nicht nur starke Passwörter zu wählen, sondern ebenfalls verschiedene. Das heißt, du solltest nicht für alle Logins dasselbe Passwort wählen. Sich gute Passwort-Kombinationen auszudenken, gestaltet sich noch relativ einfach. Aber sich viele dieser Kombinationen für unterschiedliche Konten zu merken, ist schon wesentlich schwieriger. Deshalb haben eine Menge Nutzer noch immer ein Passwort und dabei sogar häufig sehr leicht zu knackende.

Die App 1Password möchte dabei Abhilfe schaffen. Hierbei handelt es sich um einen sog. Passwort-Manager, der die Vielzahl an Passwörtern in einer Datenbank speichert. Diese Datenbank wird dann mit nur einem Master-Passwort gesichert. Der Passwort-Manager nutzt dabei moderne Verschlüsselungsalgorithmen wie AES-256 oder PBKDF2. Das heißt, die Passwörter werden Ende-zu-Ende verschlüsselt, so dass sie nur vom Nutzer selbst im Klartext gelesen werden können.

Funktion und Bedienung von 1Password
1Password ist für fast jedes Betriebssystem (Mac/Windows, iOS/Android) verfügbar und es können viele verschiedene Arten von Daten wie z.B. Logins, Sicherheitsfragen, Kreditkarteninformationen oder W-LAN-Passwörter hinterlegt werden. Dabei ist die Bedienung der App äußerst benutzerfreundlich, da alles gut sortiert und in verschiedenen Kategorien aufgelistet wird, so dass man die benötigten Daten sehr leicht findet. Zudem gibt es noch eine Browsererweiterung, damit man beim Surfen im Internet einen direkten Zugang zu seinen Daten erhält. Außerdem kann man sich von 1Password per Zufallsgenerator möglichst sichere Passwörter erzeugen lassen und in der App speichern. Damit deine Passwörter auf allen Geräten immer aktuell sind, kannst du die verschiedenen Tresore zusätzlich über verschiedene Cloud-Anbieter wie Dropbox oder iCloud synchronisieren. Falls du dies nicht wünschst, kannst du deine Passwörter aber auch über dein eigenes W-LAN-Netz abgleichen.

Nach einem kostenlosen Testzeitraum von 30 Tagen ist die App leider nur noch kostenpflichtig nutzbar. Hier bietet der Hersteller AgileBits unterschiedliche Nutzungs-Pakete an. Eine Einzelnutzerlizenz kostet z. B. im Monat 3,99 € oder im Jahr 37,99 €. Das ist nicht wirklich günstig, aber unserer Meinung nach lohnt es sich. Die Bedienung ist sehr simpel und wir benutzen die App jetzt schon erfolgreich seit mehreren Jahren. Es scheint sicher zu sein!

Kennst du noch weitere nützliche Apps, die den Alltag im Büro erleichtern oder verwendest du vielleicht sogar eine von den oben aufgeführten Apps und hast noch Fragen dazu? Dann lass es uns in einem Kommentar wissen!

JUMP – Das neue E-Bike-Sharing im Test

JUMP – Das neue E-Bike-Sharing im Test

Elektrofahrräder sind im privaten Anwendungsbereich längst angekommen, leider ist die Anschaffung sowie die Wartung sehr kostenintensiv. Deshalb ist das Sharing von Elektrofahrräder eine super Möglichkeit das ganze mal auszuprobieren. Dies bietet nicht nur Flexibilität, sondern auch ein schnelles Vorankommen im Stadtverkehr ohne viel Kraftaufwand. Besonders bei den Temperaturen in den letzten Tagen ist jede Einsparung von Kraft beim Fahrrad fahren sehr viel Wert. Deshalb haben wir uns vorgenommen die JUMP-E-Bikes mal auszuprobieren und dir darüber zu berichten.

Jump Bike im Fokus

Was ist JUMP?
Jump ist ein neues E-Bike-Sharing-Angebot von dem US-amerikanischen Unternehmen UBER. Dieses wurde 2009 in San Francisco gegründet und ist mittlerweile die weltweit größte Mobilitätsplattform. Das Konzept von UBER, welches dem Taxi-Konzept ähnelt, konnte sich in Deutschland nicht wirklich durchsetzen, aufgrund von rechtlichen Restriktionen sowie dem großen Einfluss der Taxiunternehmen und deren Fahrern. Weshalb das Unternehmen beschloss nach neuen Wegen zu suchen, um sich in Deutschland zu etablieren. Einer dieser neuen Wege ist JUMP, der neueste Dienst von UBER.

Nach einer mehrmonatigen Testphase wurde der E-Bike-Sharing-Dienst im Mai 2019 in unserer Hauptstadt eingeführt. In Berlin stehen rund 1000 Fahrräder in 12 Stadtteilen  zur Nutzung bereit. Die JUMP-Elektrofahrräder besitzen einen Vorderradnabenmotor, der den Fahrer bis 25 Km/h beim Treten unterstützen soll. Danach muss man selbst trampeln, um schneller zu werden, was bei dem immens hohen Gewicht der Bikes schwer fällt.

Wie funktioniert JUMP?
Für die Farbe der Fahrräder wurde bewusst ein sehr knalliges Signalrot ausgewählt. Das macht die Bikes zwar nicht schöner, aber tatsächlich findet man sie meistens auf Anhieb und besser als von anderen Anbietern. Ansonsten funktioniert JUMP sehr ähnlich im Vergleich zu den anderen Free-Floating-Konzepten. Das heißt, es gibt keine festen Stationen, sondern man kann die Fahrräder im gesamten Geschäftsgebiet flexibel anmieten und wieder abstellen.

Jump Bike Uber App

Mieten per App
Zunächst benötigst du zur Ausleihe die UBER-App. Der Zugriff auf die JUMP-Fahrräder ist in diese App integriert und es gibt keine eigene App. Hier musst du dann noch ein passendes Zahlungsmittel hinterlegen. Dabei kannst du sowohl eine Kreditkarte als auch PayPal angeben. In unserem Test wurde PayPal allerdings beim Ausleihen des Fahrrads leider nicht akzeptiert, obwohl wir es erfolgreich als Zahlungsmittel hinterlegt hatten. Über die App kannst du dich danach die Standorte der einzelnen Fahrräder anzeigen lassen und so schnell das nächstgelegene Bike finden und reservieren.

Andreas parkt das JUMP Bike

Sobald du am Fahrrad angekommen bist, musst du per App einen QR-Code am Fahrrad einscannen und danach kannst du das Schloss am Hinterrad entriegeln. Außerdem hast du hier noch die Möglichkeit die Sattelhöhe zu verstellen und ergonomisch anzupassen. Zusätzlich kannst du noch dein Smartphone zur Navigation in eine montierte Halterung einlegen. Das ist aus unserer Sicht ein perfektes Feature, das bei vielen anderen Anbietern fehlt. Und dann kann es auch schon losgehen mit dem Radeln! Wenn du dann am Ziel angekommen bist, musst du das Schloss wieder verriegeln und die Miete in der App beenden. Hierbei ist wichtig, dass das Rad innerhalb des Geschäftsgebietes stehen muss. Solltest du dein temporäres Transportmittel einmal außerhalb dieses Bereiches parken wird es von UBER abgeschleppt und dir wird dafür eine Gebühr über 25 € berechnet. Also: Immer aufpassen!

Was kostet der ganze Spaß?
Für die Reservierung und das Aufschließen des Fahrrads berechnet das Unternehmen 1 €. Das ist ganz schön viel. Dabei fällt diese Gebühr sogar auch an, wenn man ein Fahrrad doch nicht nutzen möchte. Außerdem kostet jede Minute 10 Cent.

Andreas und Maren auf dem Jump Bike

Fazit
Es hat wirklich Spaß gemacht die neuen E-Bikes von JUMP mal auszuprobieren. Und das Gute ist, du kommst nicht nur schneller voran sondern der Fun-Faktor ist ebenfalls sehr groß. Das Fahrgefühl ist sehr entspannt, da man einfach wesentlich leichter und schneller vorankommt im Vergleich zu normalen Fahrrädern. Auf jeden Fall werden wir die Bikes ab jetzt häufiger nutzen. Allerdings solltest du bei dem Gebrauch der JUMP-Bikes bedenken, dass deine gesamten Bewegungsdaten der Fahrten von der App aufgezeichnet und gespeichert werden. Das heißt, UBER hat bei häufiger Nutzung natürlich die Möglichkeit ein Bewegungsprofil von dir zu erstellen und du wirst mal wieder ein bisschen transparenter. Außerdem fällt der Preis für die Fahrräder vermeintlich zu hoch aus, wenn man sich die verschiedenen Konkurrenzprodukte anschaut. Wir sind auf jeden Fall gespannt auf die Entwicklung dieses Geschäftsmodells.

Hast du auch schon die neuen JUMP-Bikes ausprobiert oder willst es noch machen? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

2. Platz beim SmartHome Deutschland Award

2. Platz beim SmartHome Deutschland Award

Vor etwa zwei Monaten haben wir uns für den SmartHome Deutschland Award beworben und dir über unsere Bewerbung berichtet. Wenn du erst seit kurzem oder vielleicht das erste Mal unseren Blog liest, kannst du den ganzen Blogbeitrag zu unserer Bewerbung hier noch einmal nachlesen.

Das Wichtigste nochmal in Kürze
Der SmartHome Deutschland Award wird von der SmartHome Initiative Deutschland verliehen und versteht sich als ein Bindeglied in dem Bereich Smart Home zwischen Unternehmen, Branchenverbänden sowie privaten und gewerblichen Nutzern.

Der Award wird seit 2012 jährlich in verschiedenen Kategorien verliehen. Die SmartHome Initiative würdigt in vier Kategorien das Engagement und das hohe technologische Niveau von Produkten und Projekten im Bereich Smart Home. Dabei stehen nicht die großen Unternehmen wie Google oder Amazon im Fokus, sondern deutsche oder europäische Unternehmen, Startups sowie studentische Projekte.

Wir wurden nominiert!
Zwei Monate gingen vorbei und die Bewerbung geriet schon fast wieder in Vergessenheit. Aber Ende April bekamen wir die unglaubliche Nachricht, dass wir unter den besten drei studentischen Projekten nominiert sind und somit zur Verleihung in das historische Rote Rathaus in Berlin eingeladen wurden. Unsere Freude war riesig, genauso wie unsere Vorfreude auf die Verleihung.

In unserer Kategorie waren neben uns ein Projekt von der TU München und das studentische Start Up Smartivate nominiert. Bei der Verleihung bekamen wir die Möglichkeit die Smart WG in Form einer Präsentation im imposanten Großen Saal im Roten Rathaus vorzustellen. Zum Glück haben wir vor zwei Wochen schon die Möglichkeit erhalten vor vielen Mensch auf der Studentenwerk Tagung in Weimar die Smart WG zu präsentieren, sodass wir schon etwas Übung hatten. Trotz dessen waren wir sehr nervös, da es hier um einen angesehenen Preis ging.

Der große Tag war gekommen!
Alle drei sind wir letzten Mittwoch schick gekleidet mit dem Fahrrad zum Ort des Geschehens gefahren. Und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das Rote Rathaus von außen ist schon sehr imposant, doch die lange Treppe mit rotem Teppich und der Wappensaal und Große Saal konnte das noch toppen, sodass wir direkt an schöne Siegerfotos denken mussten.

Die Abfolge des Tages war simpel: Nach einer Eröffnungsrede vom Vertreter des Bürgermeisters und der Vorstellung der Jury ging es auch schon los. Alle drei Nominierten pro Kategorie haben ihre Bewerbung noch einmal präsentiert, bevor der Kategorie-Pate aus der Jury die Platzierung bekannt gegeben hat. Eine Keynote zum Thema Smart Living und KI sowie eine Podiumsdiskussion unter den Siegern sollte die Veranstaltung abschließen.

Die Kategorie beste studentische Leistung war als zweite dran, sodass wir nicht als so lange warten mussten, bis wir endlich auf die Bühne durften. Natürlich waren wir nervös, als wir noch dazu die ersten waren, die präsentieren sollten. Die Nervosität war allerdings schnell verflogen, nachdem Alexa, als unsere vierte Mitbewohnerin, mit einer lustigen selbst beigebrachten Definition von Smart Home und ihrem ganzen Charm das Publikum zum lachen und klatschen brachte. Ein gutes Gefühl hatten wir nach unserer Präsentation, was wieder etwas getrübt wurde, als wir die anderen beiden Vorträge unserer direkten Konkurrenten gehört haben, denn diese waren auch sehr stark.

Und der 2. Platz ging an … DIE SMART WG!!!
Als unser Kategorie-Pate dann den 3. Platz verkündet hat, konnten wir es schon nicht glauben, als unser Name nicht genannt wurde. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht und überglücklich durften wir dann die Urkunde für den 2. Platz und einen schönen Blumenstrauß entgegen nehmen. Doch das ist noch nicht alles: Ergänzt wurde dieser Preis mit der Möglichkeit, in vier Fachzeitschriften zum Thema Smart Home vorgestellt zu werden. Für unser Ziel immer bekannter zu werden eine großartige Chance, wie wir finden.

Nach allen Verleihungen wurden dann wie erhofft noch schöne Siegerfotos auf der roten Treppe und im Großen Saal gemacht, bevor wir mit dem Fahrrad wieder nach Hause gefahren sind. Dort angekommen haben wir sofort einen schönen Platz für unsere Urkunde gefunden und unseren Familien und Freunden die frohe Botschaft verkündet.

Fazit
Es war eine unglaubliche Erfahrung dabei gewesen zu sein und zu sehen, welche interessanten Projekte, Produkte, Start Ups und studentische Leistungen vorgestellt wurden und zu den besten eingereichten Bewerbungen deutschlandweit zählten. Für uns ist es eine große Ehre und sind sehr stolz darauf, nun eine Urkunde für den 2. Platz in der Kategorie “beste studentische Leistung” in der Smart WG hängen zu haben.

Gastvortrag auf der Wohnheimtagung des Deutschen Studentenwerks

Gastvortrag auf der Wohnheimtagung des Deutschen Studentenwerks

Wie du bereits aus vergangenen Blogbeiträgen weißt, testen wir nicht nur Produkte oder besuchen Veranstaltungen, sondern setzen uns auch dafür ein, die Smart WG zu bewerben und bekannter zu machen. Einmal mehr wurde uns gezeigt, dass unsere Bemühungen auch Früchte tragen. Denn Anfang des Jahres erreichte uns eine Einladung von dem Deutschen Studentenwerk, unsere Smart WG im Rahmen eines Gastvortrags auf der Wohnheimtagung zum studentischen Wohnen in Weimar zu präsentieren. Für uns war dies natürlich eine tolle Chance die Smart WG vorzustellen und andere mit diesem Projekt zu begeistern und inspirieren.

Gemeinsam mit unseren Projektleitern und Professoren der Hochschule Anhalt sind wir somit letzte Woche nach Weimar gefahren und als Speaker zum Thema “Smartes Wohnen” vor großem Publikum aufgetreten. Welche Erfahrung wir hier gemacht haben, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Was ist die Wohnheimtagung?
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) veranstaltet jährlich die sogenannte Wohnheimtagung. Dieses Jahr fand dieses Event in Weimar statt und wurde vom Studierendenwerk Thüringen organisiert. Auf der Fachtagung treffen sich verschiedene Teilnehmer der 57 Studenten- und Studierendenwerke aus Deutschland und denken gemeinsam über das zukünftige Wohnen für Studenten vor allem in Wohnheimen nach. Hierdurch sollen besonders neue Ideen generiert und innovative Denkansätze gefördert werden.

An insgesamt zwei Tagen gab es sehr viele interessante und themenbezogene Vorträge auf der Veranstaltung zu sehen. Hier durften auch wir uns als Smart WG mit zwei Beiträgen präsentieren und von unseren bisherigen Erfahrungen mit dem Smart Living berichten. Außerhalb der Präsentationen gab es ebenfalls noch eine Ausstellung mit Ständen von unterschiedlichen Unternehmen aus dem Smart-Home-Bereich. Es wurden unter anderem smarte Türschlösser, smarte Waschmaschinen oder smarte Herd-Sicherheitssysteme vorgestellt.

Unsere Erfahrung
Unsere Vorträge waren gut besucht, was uns natürlich etwas nervös machte, das erste Mal vor so vielen Mensch, unsere Smart WG vorzustellen sowie von unserer Erfahrung zu berichten. Nachdem man aber am Rednerpult stand, war die Nervosität verflogen und das Interesse und die Begeisterung der Teilnehmer gab einem zusätzlich Motivation von der Smart WG zu erzählen. Da wir Studenten sind konnten wir nicht nur die Erfahrungen vom Lebensalltag mit der Smart-Home-Technik vermitteln, sondern auch die Wünsche und Bedürfnisse von uns an einem Studentenwohnheim. Natürlich wissen wir, dass nicht jedes unserer Smart Home Gadgets in diesen Wohnheimen Sinn macht. Nichtsdestotrotz sind einige Dinge, wie smarte Thermostate, dort gut einzusetzen, weil diese zum Beispiel Energie sparen und zusätzlich Wohnqualität bieten. Besonderes Interesse haben die Teilnehmer auch an unserer smarten WG-Organisation mit den Apps Flatastic und Tricount gezeigt. Hier haben wir davon berichtet, wie wir unsere WG-Kasse und den Putzplan ohne viel Aufwand in digitaler Form organisieren. In den anschließenden Diskussionsrunden konnten wir auf Fragen der Teilnehmer eingehen und spannende Unterhaltungen führen.

Ein zusätzlich schöner Effekt an der Einladung zu der Wohnheimtagung war die Möglichkeit sich Weimar anzuschauen. Da wir alle drei noch nie in Weimar waren gab es in der freien Zeit viel zu entdecken. Durch die gemütliche Größe Weimars konnten wir neben den ehemaligen Wohnhäusern von Goethe und Schiller das Schloss Belvedere besichtigen sowie die historische Stadt genießen. Unser Fazit: Ein Besuch Weimars lohnt sich!

Aber auch über die Möglichkeit, dass wir unsere Smart WG vor großem interessierten Publikum vorstellen konnten, haben wir uns sehr gefreut. Der herzliche Empfang und das positive Feedback gab uns hierbei zusätzlich ein gutes Gefühl. Außerdem konnten wir hier ein paar Kontakte zur zukünftigen Zusammenarbeit knüpfen.

Wir sind auf jeden Fall gespannt, was uns in Zukunft noch erwartet und ob noch weitere Vorträge folgen. Wir halten dich auf dem Laufenden!

Gastbeitrag: OMR-Festival 2019

Gastbeitrag: OMR-Festival 2019

Da die Smart WG auf der diesjährigen re;publica in Berlin unterwegs war und diese zeitgleich mit dem OMR-Festival 2019 stattfand, machte sich die Gruppe des zweiten Semesters des Masterstudienganges Online-Kommunikation am frühen Dienstagmorgen des 07. Mai auf den Weg in die Hafenstadt Hamburg. Uns sollten zwei tolle, bunte, laute und ereignisreiche Tage bevorstehen, aber eins nach dem anderen.

OMR Was ist das überhaupt?
Das OMR-Festival (Online-Marketing-Rockstars-Festival) ist in Europa die größte und führende Messe im Bereich „Digitales Marketing“. Die Messe wurde 2011 von Philipp Westermeyer, Tobias Schlottke, Christian Müller und Christian Byza in Hamburg gegründet und von dem Veranstalter Ramp 106 GmbH seitdem jährlich ausgetragen. Während des zweitägigen Events streifen mehr als 50.000 Besucher durch die Hamburger Messehallen und können einen bunten Mix aus spannenden Vorträgen, informativen Firmenständen und leckeren kulinarischen Speisen und Getränken bestaunen. Dabei präsentieren die rund 400 Aussteller ihre neuesten, innovativen Produkte, Dienstleistungen und Ideen rund um das Thema Online-Marketing und stehen allen Interessenten Rede und Antwort. Auf drei großen Bühnen treten insgesamt mehr als 300 Speaker auf, darunter auch prominente Gäste wie der Moderator Joko Winterscheidt, das Model Lena Gerke und die Sängerin Ellie Goulding sowie die Dart-Legende Phil Taylor. Die Themen reichen von neuesten Trends in der digitalen Marketingszene über Digitalisierung bis hin zu der Einflussnahme von großen Medienstars auf das Influencer-Marketing. Im Vergleich zu den gesellschaftlichen, philosophischen und medienkritischen Debatten über Digitalisierung auf der re;publica, geht es bei der OMR um das große, laute und bunte Marketing sowie knallharte Businessthemen.

Unser Mehrwert aus beruflicher Hinsicht
An den beiden Tagen haben uns vor allem die vielen, interessanten Vorträge über die Zukunft des digitalen Marketings gefallen, da wir später alle einmal in dieser Branche arbeiten werden und dies dadurch für uns von großer Bedeutung ist. Des Weiteren konnte man eine Menge wichtiger, beruflicher Kontakte knüpfen, wo der ein oder andere Kommilitone vielleicht schon ein Praktikum für das kommende, dritte Semester oder die Möglichkeit einer Werkstudententätigkeit finden konnte. Währenddessen konnte man es sich in den großen Messehallen bei den Vorträgen auch neben den normalen Stühlen auf den vielen Sitzsäcken gemütlich machen und die leckeren, gratis erhaltenen Köstlichkeiten wie Donuts oder Popcorn von dem dort ansässigen Google-Stand verkosten.

Mehr als nur eine Fachmesse
Insgesamt gab es auch an den vielen Ständen eine Menge interaktiver Workshops und Spielereien, beispielsweise konnte man an dem Red-Bull-Stand über eine aufgesetzte Kopfmaske ein Auto auf einer Spielbahn über seine eigenen, elektrischen Gedankenimpulse steuern. Gleichzeitig gab es auch sehr viele Freebies und gratis Merchandise-Artikel, von Essen und Getränken über kostenlose Magazinausgaben bis hin zu Caps, selbst zum Friseur und Schuhe putzen konnte man auf der Messe gratis gehen. Nach einem langen Tag wurde dann gegen 18 Uhr die größte Halle geräumt und Platz gemacht für die große Aftershow-Party, die ihren Namen des Festivals im wahrsten Sinne des Wortes gerecht wurde. Es folgten auf der riesigen Bühne und bei beeindruckenden Lichtshows sowie einem sehr lauten und bassreichen Sound, tolle Auftritte von bekannten Sängern wie den deutschen Hip-Hop-Künstlern Trettmann und Dendemann sowie dem ehemaligen GZSZ-Star Oli P. Unser aller persönliches Highlight war der Überraschungsauftritt von dem bekannten Hip-Hop-Duo Marteria und Casper am zweiten Tag, wo es dann endgültig kein Halten mehr gab.

Fazit
Alles in allem waren dies zwei wunderbare, bunte und informative Tage in der Hafenstadt Hamburg, auf die wir als gemeinsamer Studiengang noch sehr lange gerne zurückblicken werden. Für viele wird dieser Besuch auf der OMR sicherlich nicht der letzte gewesen sein. Und wer weiß, in Zukunft wird sich diese Messe wohl zu einem großen Klassentreffen entwickeln, bedingt durch die ähnliche Branche in der wir MOK’s wohl später alle einmal arbeiten werden.

Das war ein Gastbeitrag von Simon Radonic aus dem 2. Semester des Studienganges Master Online-Kommunikation der Hochschule Anhalt. Vielen lieben Dank!