Echo Input – Die flexible Alexa

Ende 2018 hat Amazon den neuen Echo Input vorgestellt. Seit seiner Einführung wird er allerdings häufig nur als Echo Dot ohne Lautsprecher belächelt und viele wissen nicht genau, wozu sie das derzeit kleinste Gerät der Echo-Familie gebrauchen können. Das war Grund genug, um sich den Input einmal genauer anzusehen und zu testen.

Anders als die anderen Echo-Geräte besitzt der Echo Input keinen eigenen Lautsprecher. Das heißt, du musst ihn erstmal mit einem vorhandenen Lautsprecher koppeln. Dies geht sowohl per Kabel als auch per Bluetooth. Allerdings ist ein kleiner Nachteil, dass der Input nicht mehrere Bluetooth-Geräte gleichzeitig ansteuern kann. Folglich kannst du ihn nicht simultan mit einer Bluetooth-Box und deinem Smartphone verbinden. Dafür kann er aber deine vorhandenen Speaker, Hi-Fi-Systeme oder auch Kopfhörer zu WLAN-Lautsprechern mit der Alexa-Funktion umfunktionieren. Da die bisherigen Echo-Geräte meist nicht so eine gute Sound-Qualität aufweisen ist das natürlich super.

Klein aber fein
Im Vergleich zum Echo Dot ist der Input dabei wesentlich kleiner, flacher und somit unscheinbarer. Außerdem besitzt er eine ausgereifte Spracherkennung und reagiert wirklich sehr gut, auch über etwas Entfernung hinweg. Das Gerät selbst hat auf der Oberseite eine Stumm- sowie eine Aktionstaste und in der Mitte eine kleine LED, die den Status anzeigt. Dieses Licht ist dafür völlig ausreichend und weniger störend als bei den anderen Geräten. Was direkt auffällt ist, dass der Echo keine Tasten zur Lautstärkesteuerung aufweist. Zwar kann man die Lautstärke der Alexa über die Sprache einstellen, allerdings wird hierdurch nicht die eingestellte Lautstärke des Bluetooth-Speakers selbst gesteuert. Das ist etwas schade und wäre eigentlich leicht umzusetzen.

Zusätzlich fehlt dem Echo Input ein anpassbarer Equalizer. Daher muss man den Sound so nehmen wie er ist. Ein sehr positiver Punkt ist aber, dass sich das vorhandene Soundsystem mithilfe des Echo Inputs auch in ein Multiroom-System integrieren lässt. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Herstellern mit einer Alexa-Funktion. Worauf du allerdings verzichten musst ist die Telefonie-Funktion, da diese vom Echo Input leider nicht unterstützt wird. Da man das Gerät theoretisch auch unterwegs z. B. im Auto benutzen kann, indem man es mit einem WLAN-Hotspot verbindet, wäre dieses Feature manchmal bestimmt ganz nützlich.

Unser Fazit
Durch sein flaches Design fügt der Echo Input sich überall ein und fällt dabei nicht wirklich auf. Im Vergleich zu den anderen Geräten fehlen ihm leider ein paar Features, aber dafür hat er eine bessere Spracherkennung und eine schnellere Datenverarbeitung. Außerdem ist es einfach ein schönes Gefühl plötzlich eine Alexa auf seinem Lieblings-Speaker zu hören. Wir haben den Echo Input am diesjährigen Prime-Day für ca. 15 € erworben und halten diesen Preis auch für völlig gerechtfertigt. Allerdings ist der Echo Input momentan mit rund 40 € angesetzt und ist aus unserer Sicht unverhältnismäßig teuer.

Hast du den Echo Input auch schon ausprobiert oder ihn mit einem Dot verglichen? Wir sind sehr gespannt auf deine Erfahrungen. Lass es uns in den Kommentaren wissen.

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