Aufgewacht? – Aber natürlich!

Leeres Bett

Morgens von einem schrillen Alarm unsanft aus Schlaf und Traum gerissen zu werden, ist für die Meisten kein guter und entspannter Start in den Tag. Man fühlt sich sofort gestresst oder hat schon beinahe einen Herzinfarkt durch den Wecker bekommen. Doch das muss nicht mehr sein. Die Lösung für entspanntes Aufwachen heißt Lichtwecker. Lichtwecker simulieren einen Sonnenaufgang, damit wir langsam und sanft vom Licht aufwachen. Dabei wird das Licht im Verlauf immer heller, sodass wir immer rechtzeitig aufwachen. Viele vergleichen diese Art des Aufwachens mit Urlaub. Im Urlaub stellt man meist auch keine Wecker, sondern wacht durch das natürliche Licht der Sonne früher oder später auf. Im Ergebnis ist man nach dem Aufwachen entspannter, obwohl vielleicht den ganzen Tag Sightseeing ansteht. Aber das Gefühl, entspannt und erholt in den Tag zu starten, soll mit Lichtweckern ermöglicht werden.

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#so funktioniert’s

Genau wie bei einem herkömmlichen Wecker muss bei einem Lichtwecker zuerst einmal die Zeit eingestellt werden, zu der man geweckt werden möchte. Je nach Hersteller/Modell beginnt der Wecker ca. 30 Minuten vor der geplanten Aufstehzeit langsam die Helligkeit zu erhöhen, bis hin zur hellsten Stufe. Dabei wird der Sonnenaufgang simuliert. Viele Lichtwecker beginnen mit einem schwachen orangefarbenen Licht und gehen im Verlauf in ein Gelb über und enden in einem hellen Weiß. Andere Modelle wechseln nicht die Farbe sondern lediglich die Lichtintensität. Der zeitliche Verlauf und die Stufen der Helligkeit können bei den meisten Lichtweckern auch individuell angepasst werden. Bei der Verwendung von smarten Glühbirnen als Lichtwecker müssen Routinen in der jeweiligen App eingestellt werden. Dabei muss meist von Anfang an selbst festgelegt werden, wann die Glühbirne in welcher Helligkeit mit leuchten beginnt und nach wie vielen Minuten sie in die nächste Stufe übergeht. Das Ergebnis von Lichtweckern und smarten Glühbirnen sollte aber das Gleiche sein. Das Licht wird über einen bestimmten Zeitraum hinweg heller und erreicht schließlich zur Weckzeit seine volle Intensität. 

#das passiert in uns

Somit wird ein Sonnenaufgang simuliert, der von unserem Körper über die geschlossenen Augenlider wahrgenommen wird. Das Gehirn bekommt zunehmend Signale aufzustehen. Die Augen beginnen an zu blinzeln und der Körper sich zu bewegen. Durch das Aufwachen mit Licht wird eine erhöhte Menge von Cortisol freigegeben (vgl. Sheer/Buijs, 1999) und die Produktion von Melatonin zurückgefahren. Damit dieser Prozess funktioniert muss sichergestellt werden, dass die Augen die ansteigende Helligkeit wahrnehmen. Somit ist es ideal, wenn Lichtwecker auf dem Nachttisch auf Kopfhöhe aufgestellt werden. Die etwas weitere Entfernung zu smarten Glühbirnen (z.B. in der Deckenlampe) reicht meist dennoch aus, da diese hell genug scheinen können. Durch dieses natürliche Aufwachen mit Hilfe von Licht werden alle Phasen des Aufwachens durchlaufen. Dieser Vorgang dauert normalerweise zwischen 30 und 90 Minuten.
Dieser ganze Prozess kann auch umgekehrt ablaufen. Dementsprechend wird Abends, ab einer festgelegten Zeit, das Licht immer dunkler. Somit kann ein Sonnenuntergang simuliert werden. Dies kann besonders Menschen helfen, die Abends Probleme mit dem Einschlafen haben und fördert auch die Qualität des gesamten Schlafs. Denn besonders die erste Schlafphase ist für die Regeneration des Körpers entscheidend. Wird man durch einen Wecker aus dem Tiefschlaf gerissen, fühlen sich viele den ganzen Tag groggy, körperlich nicht fit und unkonzentriert. Schläft ein Mensch regelmäßig nicht durch oder muss immer aus dem Tiefschlaf aufstehen, ist die Rede von Schlafstörungen. Grundsätzlich können Schlafstörungen und Schlafmangel langfristig zu Herz-Kreislaufstörungen und chronischen Gelenkschmerzen führen, da die Regeneration und die Verarbeitung des letzten Tages nicht ausreichend ist.

Die positive Auswirkung vom natürlichen Aufwachen mit Hilfe von Licht wurde auch wissenschaftlich untersucht. Einige Studien (vgl. Gabel et al., 2013) stellten dabei fest, dass sich die Simulation von Sonnenaufgängen positiv auf unsere Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden auswirkt. Dadurch steigt auch das eigene Gefühl, morgens wach und aktiv zu sein. Diese Energie wirkt sich im Folgenden auch positiv auf die Arbeitsleistung aus. Eine andere Studie wies vergleichbares auch bei Kindern und Jugendlichen nach. Sofern diese durch Licht geweckt wurden, waren sie in den ersten Stunden in der Schule aktiver. Zusätzlich wirkt sich gesunder und erholsamer Schlaf auch positiv auf unser Immunsystem und somit auf unser allgemeines Wohlbefinden aus.

Screenshot Philips Hue
Screenshot Philips Hue

#SmartWG approved

Auch wir in der SmartWG haben uns entschlossen das natürliche Aufwachen zu testen. Dabei nutzen wir allerdings keinen Lichtwecker sondern lassen uns von unseren Philips Hue Glühbirnen und einer festgelegten Routine morgens wecken. Für unser Praktikum müssen wir morgens immer um 7 Uhr aufstehen. In unserem Zimmer haben wir in der Deckenlampe eine smarte Glühbirne. Zusätzlich haben wir eine Stehlampe und eine Nachttischlampe die beide mit smarten Steckdosen ausgestattet sind. Ab 6:30 beginnt die Deckenlampe langsam zu dimmen. Um 7:00 strahlt sie in einem warmen Gelb und in voller Intensität. In 95% der Fälle sind wir zu dem Zeitpunkt bereits wach und bereiten uns auch innerlich darauf vor gleich aufzustehen. Für den Fall der anderen 5% gehen um 7:15 Uhr die beiden anderen Lampen, mit voller Leuchtkraft, an. Spätestens dann werden wir wach und starten in den Tag. Durch unseren eigenen Test über mehrere Monate können wir die Ergebnisse der Studien nur bestätigen. Wir fühlen uns morgens viel motivierter und fitter und haben keinerlei Probleme mehr aus dem Bett zukommen. Zugegeben am Anfang haben wir dem Licht noch nicht getraut und haben zur Vorsicht ab 7:20 Uhr einen Smartphone-Wecker gestellt. Mittlerweile sind wir jedoch von dem natürlichen Aufwachen überzeugt und stellen keine zusätzlichen Wecker mehr! Jetzt hoffen wir mal, dass wir keinen Stromausfall morgens unter der Woche haben… 

#das Angebot

Auf dem deutschen Markt gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Lichtweckern in einer breiten Preisspanne. Einer der größten Unterschiede liegt in der Helligkeit und in deren Intervalle. Günstige Modelle sind meistens nicht annähernd so hell wie kostenintensive Modelle. Bessere Modelle kommen dabei auf eine Lichtstärke bis zu 300 Lux. Für alle, die dem Licht nicht 100% vertrauen wollen, gibt es auch Modelle die zusätzlich akustisch wecken können. Teilweise bringen die Modelle verschiedene Töne wie Meeresrauschen und Vogelgesang oder eine Radiofunktion mit. Die andere Alternative sind smarte Glühbirnen. Dabei kann die Erstellung von Routinen und Szenen allerdings etwas aufwändiger sein, aber selbst dazu gibt es mittlerweile Insellösungen z.B. für Philips Hue Nutzer. Solltest du z.B. mit den Routinen, Szenen etc. in der Philips Hue App nicht zurechtkommen empfehlen wir einen Blick in das Hue Lab. Das Hue Lab bietet vorgefertigte Formeln für Routinen, Szenen und Dimmer, die sich in diesem Umfang nicht selber in der App einstellen lassen. Das Hue Lab lässt sich ganz einfach über den Computer im WLAN über labs.meethue.com abrufen oder über die App. In der Philips Hue App muss dazu die Funktion “Entdecken” und dann “Hue Lab” ausgewählt werden.

Sonnenaufgang

#Fazit

Für alle die Morgens schwer aus dem Bett kommen oder durch die schrillen Alarmsignale des Weckers einen Adrenalin-Kick oder einen halben Herzinfakt bekommen, können wir das natürliche Aufwachen durch Licht nur empfehlen. Zusätzlich können somit Schlafstörungen entgegengewirkt und gesunder Schlaf gefördert werden. Schwerhörige Personen, die mit Ihrem Wecker nicht nur sich sondern die ganze Wohnung oder das ganze Haus wecken, sollten ebenfalls unbedingt mal einen Lichtwecker ausprobieren. Das verbessert nicht nur das eigene Aufwachen sondern auch das seiner Mitmenschen! Besonders im Winter, wenn es noch stockdunkel ist, wenn wir das Haus verlassen müssen wirkt sich das warme Licht am Morgen positiv auf unsere Stimmung und somit auf den gesamten Tag aus. Probiert es mal aus und berichtet uns von euren Erfahrungen!

 

Vielleicht geht euch morgen früh ja auch ein Licht auf!

Jan & Thanh

Jan Weber
Thanh Pham

2 thoughts on “Aufgewacht? – Aber natürlich!

  1. Hey would you mind sharing which blog platform you’re using?
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